Dr. Diana Hitzke

Bilddaten Diana Hitzke 21.11.2012Diana Hitzke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slavistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen und sie ist als Postdoc am „International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)“ assoziiert. Sie hat an der Justus-Liebig-Universität Gießen und an der Universität Zagreb Allgemeine und vergleichende Literatur- und Kul­­tur­wis­sen­­schaft/­Kom­­­paratistik, Musikwissenschaft und Slavische Lite­ra­tur­wis­sen­schaft (Kroa­tisch) studiert. Von 2009 bis 2013 war sie Doktorandin an der „Plattform Weltregionen & Interaktionen – Area Stu­dies Trans­­­regional“ an der Universität Erfurt. Ihre Dissertation zum No­ma­di­schen Schreiben nach dem Zerfall Jugoslawiens verteidigte sie 2013 an der Universität Erfurt, die Publikation der Arbeit erfolgte 2014. Mit dem Zertifkat „Kompetenz für professionelle Hochschullehre“ (2016) erweiterte sie ihre didaktische Kompetenz.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Literaturen des 20. und 21. Jahrhunderts (bosnisch-kroatisch-serbisch, deutschsprachig, anglo­phon), Kulturelle Differenz und Übersetzung, Literatur und Migration sowie Neuere Weltliteratur. In ihrem Habilitationsprojekt beschäftigt sie sich mit Praktiken des Kopierens, Adaptierens und Übersetzens in den slavischen Literaturen.

Diana Hitzke ist Mitglied der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft, des Deutschen Slavistenverbands und der „Erfurter RaumZeit-Forschung“.

 

Ausgewählte Publikationen zum Themenkreis der Forschergruppe:

  • Übersetzung als Transkonzept? Olga Grjasnowas Der Russe ist einer, der Bir­ken liebt, in: Grenzen der Überschreitung. Kontroversen um Transkultur, Trans­gen­der und Trans­spe­cies, hg. v. Stephanie Lavorano, Carolin Mehnert und Ariane Rau, Bielefeld 2016, S. 41-56.
  • Verbalizing Silence and Sorting Garbage: Archiving Ex­pe­rien­ces of Displacement in Recent Post-Yugoslav Fictions of Migration by Saša Sta­nišić and Adri­ana Altaras, in: Edinburgh German Yearbook 9 (2015), Archive and Me­mory in German Li­te­rature and Visual Culture, ed. by Dora Osborne, S. 195-212 (mit Charlton Payne).
  • Aleksandar Tišmas Novi Sad als Zone der kulturellen Differenz und Über­­set­zung, in: Südslawen und die deutschsprachige Kultur, hg. von Anetta Buras-Mar­ciniak und Mar­cin Gołaszewski, Frankfurt a. M. u.a. 2015, S. 321-332.
  • Nomadisches Schreiben nach dem Zerfall Jugoslawiens. David Albahari, Bo­ra Ćosić und Dubravka Ugrešić. In der Reihe: Slavische Literaturen. Texte und Ab­hand­lungen, hg. von Wolf Schmid, Frankfurt a. M. u.a. 2014, 463 S.

Weitere Publikationen:

  • Translation, Adaptation, Circulation: Barbara Marković’s Izlaženje, in: Jour­nal of World Literature 1:3 (2016), Special Issue: Translation Studies Meets World Literature, edited by Susan Bassnett and David Damrosch, S. 426–444.
  • Mehrsprachigkeit in der translingualen rus­si­schen und post­jugoslawischen Gegenwartsliteratur, in: Variations. Literaturzeitschrift der Uni­versität Zü­rich 22 (2014), Mehrsprachigkeit/Polylinguisme/Polylinguism, von Ma­rie Drath, Stefanie Hei­ne, Tatjana Hofmann und Reto Zöllner, S. 53–65 (mit Miriam Finkelstein).