Dr. Frederik von Harbou

Frederik von Harbou

Frederik von Harbou ist Rechtsanwalt für Aufenthalts- und Asylrecht und wissenschaftlicher Mitarbeiter von Frau Prof. Marietta Auer an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er hat in Berlin, Caen (Frankreich) und Zürich (Schweiz) Rechtswissenschaften und Philosophie studiert und bei Prof. Matthias Mahlmann am Lehrstuhl für Rechtstheorie und Internationales Öffentliches Recht der Universität Zürich promoviert. In seiner rechtstheoretischen Dissertation befasste er sich mit der „Empathie als Element einer rekonstruktiven Theorie der Menschenrechte“ (Baden-Baden 2014).

Seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte umfassen die Theorie der Menschenrechte, die theoretischen Grundlagen des Migrationsrechts, migrationsrechtliche Regime in rechtsvergleichender Perspektive sowie aktuelle Fragen des deutschen und europäischen Migrationsrechts (insbesondere des Arbeitsmarkzugangs von Asylberbern).

Als Rechtsanwalt hat sich Frederik von Harbou auf die Vertretung von Migranten vom Asylverfahren über aufenthaltsrechtliche Angelegenheiten bis zur Einbürgerung spezialisiert. Er ist u.a. Mitglied im Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) und im Netzwerk Migrationsrecht.

Ausgewählte Publikationen 

Der Zugang Asylsuchender und Geduldeter zu Erwerbstätigkeit und Bildung, NVwZ 2016, 421-426

Einschluss und Ausschluss. Das neue Beschäftigungsrecht für Asylsuchende und Geduldete, Asylmagazin 2016, 9-17

The Natural Faculty of Empathy as a Basis for Human Rights, in: M. Albers/ T. Hoffmann/ J. Reinhardt, Human Rights and Human Nature, Reihe Ius Gentium, Heidelberg/ New York/ London 2014, 95-108.

Empathie als Element einer rekonstruktiven Theorie der Menschenrechte (zugl. Dissertation), Baden-Baden

Nihil obstat? Von Baskenmützen und Bayerischen Universitäten – Zum Stand der religiösen Neutralität des Staates, Myops, Band 11, Nr. 1/2011, 33-39