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Dr. Frederik von Harbou

Frederik von Harbou ist wissenschaftlicher Koordinator des Forschungsprojekts REMAP (Menschenrechtliche Herausforderungen für die europäische Migrationspolitik) und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er hat in Berlin, Caen (Frankreich) und Zürich (Schweiz) Rechtswissenschaften und Philosophie studiert und bei Prof. Matthias Mahlmann am Lehrstuhl für Rechtstheorie und Internationales Öffentliches Recht der Universität Zürich promoviert. In seiner rechtstheoretischen Dissertation befasste er sich mit der „Empathie als Element einer rekonstruktiven Theorie der Menschenrechte“ (Baden-Baden 2014).

Seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte umfassen die Theorie der Menschenrechte, die theoretischen Grundlagen des Migrationsrechts, die Verfassungstheorie, den völkerrechtlichen Menschenrechtsschutz, Fragen des deutschen und europäischen Migrationsrechts sowie des Religionsverfassungsrechts.

 

 

Ausgewählte Publikationen zum Themenkreis der Forschungsgruppe

  • Hrsg., zus. mit E. Weizsäcker, Einwanderungsrecht. Das Recht der Arbeits- und Bildungsmigration, München 2018
  • Die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt und das Bildungssystem, in: v. Harbou/Weizsäcker, Einwanderungsrecht. Das Recht der Arbeits- und Bildungsmigration, München 2018, S. 99-117
  • Zu Defiziten gegenwärtiger Menschenrechtstheorien und der Aktualität der Moralphilosophie David Humes, in: RphZ 2017, S. 80-105
  • zus. mit B. Huber, Das Mandat im Ausländerrecht, in: Münchener Anwaltshandbuch Verwaltungsrecht, 4. Aufl., München 2017, S. 1153-1200
  • Unterstützen und Strafen: Das Integrationsgesetz, in: NJW 2016, S. 2700-2704
  • Das Integrationsgesetz, in: NVwZ 2016, S. 1193-1199
  • Der Zugang Asylsuchender und Geduldeter zu Erwerbstätigkeit und Bildung, NVwZ 2016, 421-426
  • Empathie als Element einer rekonstruktiven Theorie der Menschenrechte (zugl. Dissertation), Baden-Baden 2014
  • The Natural Faculty of Empathy as a Basis for Human Rights, in: M. Albers/ T. Hoffmann/ J. Reinhardt, Human Rights and Human Nature, Reihe Ius Gentium, Heidelberg/ New York/ London 2014, 95-108.

Weitere Publikationen

  • Sache, Mitgeschöpf, Rechtssubjekt? Das Tier im deutschen Recht – Geschichte, Gegenwart und Perspektiven, in: Hänni/Michel/Kühne, Animal Law – Tier und Recht, Zürich/ St. Gallen 2012, S. 572-592
  • Anspruch und Anthropologie. Unparteilichkeit und Universalismus als rechtsethische Herausforderungen, in: Gleichheit und Universalität, Archiv fur Rechts- und Sozialphilosophie, Beiheft 128, Stuttgart 2012, S. 151-164
  • Nihil obstat? Von Baskenmützen und Bayerischen Universitäten – Zum Stand der religiösen Neutralität des Staates, Myops, Band 11, Nr. 1/2011, 33-39
  • Rezension der Dissertation von Justus von Daniels, Religiöses Recht als Referenz, in: Judisches Recht im rechtswissenschaftlichen Vergleich, Archiv fur Rechts- und Sozialphilosophie, Band 97/1, 2011, S. 147-149