Menu X

Dr. Diana Hitzke

Diana Hitzke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slavistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen und sie ist als Postdoc am „International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)“ assoziiert. Sie hat an der Justus-Liebig-Universi

Diana Hitzke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slavistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen und sie ist als Postdoc am „International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)“ assoziiert. Sie hat an der Justus-Liebig-Universität Gießen und an der Universität Zagreb Allgemeine und vergleichende Literatur- und Kul­­tur­wis­sen­­schaft/­Kom­­­paratistik, Musikwissenschaft und Slavische Lite­ra­tur­wis­sen­schaft (Kroa­tisch) studiert. Von 2009 bis 2013 war sie Doktorandin an der „Plattform Weltregionen & Interaktionen – Area Stu­dies Trans­­­regional“ an der Universität Erfurt. Ihre Dissertation zum No­ma­di­schen Schreiben nach dem Zerfall Jugoslawiens verteidigte sie 2013 an der Universität Erfurt, die Publikation der Arbeit erfolgte 2014. Mit dem Zertifkat „Kompetenz für professionelle Hochschullehre“ (2016) erweiterte sie ihre didaktische Kompetenz.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind nomadisches Schreiben, neuere Konzepte von Weltliteratur, Literatur und Migration sowie Mehrsprachigkeit und Transkulturalität. Ihre regionalen und sprachlichen Schwerpunkte sind die postjugoslawische Literatur, die kroatische Moderne, die sorbische Literatur des 20. Jahrhunderts sowie deutschsprachige Texte mit slavischen Kontexten. In ihrem Habilitationsprojekt beschäftigt sie sich mit Formen des Wohnens und Zusammenlebens im russischen realistischen Roman des 19. Jahrhunderts.

Diana Hitzke ist Mitglied der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft, des Deutschen Slavistenverbands und der „Erfurter RaumZeit-Forschung“.

Ausgewählte Publikationen zum Themenkreis der Forschergruppe:

  • Übersetzung als Transkonzept? Olga Grjasnowas Der Russe ist einer, der Bir­ken liebt, in: Grenzen der Überschreitung. Kontroversen um Transkultur, Trans­gen­der und Trans­spe­cies, hg. v. Stephanie Lavorano, Carolin Mehnert und Ariane Rau, Bielefeld 2016, S. 41-56.
  • Verbalizing Silence and Sorting Garbage: Archiving Ex­pe­rien­ces of Displacement in Recent Post-Yugoslav Fictions of Migration by Saša Sta­nišić and Adri­ana Altaras, in: Edinburgh German Yearbook 9 (2015), Archive and Me­mory in German Li­te­rature and Visual Culture, ed. by Dora Osborne, S. 195-212 (mit Charlton Payne).
  • Aleksandar Tišmas Novi Sad als Zone der kulturellen Differenz und Über­­set­zung, in: Südslawen und die deutschsprachige Kultur, hg. von Anetta Buras-Mar­ciniak und Mar­cin Gołaszewski, Frankfurt a. M. u.a. 2015, S. 321-332.
  • Nomadisches Schreiben nach dem Zerfall Jugoslawiens. David Albahari, Bo­ra Ćosić und Dubravka Ugrešić. In der Reihe: Slavische Literaturen. Texte und Ab­hand­lungen, hg. von Wolf Schmid, Frankfurt a. M. u.a. 2014, 463 S.
  • Diana Hitzke, Miriam Finkelstein (Hg.): Slavische Literaturen der Gegenwart als Weltliteratur. Hybride Konstellationen. Innsbruck 2018. Online: www.uibk.ac.at/iup/buch_pdfs/slavische_literaturen/10.152033187-02-3.pdf

Weitere Publikationen:

  • Translation, Adaptation, Circulation: Barbara Marković’s Izlaženje, in: Jour­nal of World Literature 1:3 (2016), Special Issue: Translation Studies Meets World Literature, edited by Susan Bassnett and David Damrosch, S. 426–444.
  • Mehrsprachigkeit in der translingualen rus­si­schen und post­jugoslawischen Gegenwartsliteratur, in: Variations. Literaturzeitschrift der Uni­versität Zü­rich 22 (2014), Mehrsprachigkeit/Polylinguisme/Polylinguism, von Ma­rie Drath, Stefanie Hei­ne, Tatjana Hofmann und Reto Zöllner, S. 53–65 (mit Miriam Finkelstein).