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Prof. Dr. Philipp David

Philipp David, Professur für Systematische Theologie / Ethik, FB 04 - Geschichts- und Kulturwissenschaften, JLU

Philipp David ist Inhaber der Professur für Systematische Theologie / Ethik am Institut für Evangelische Theologie des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Vor seinem Ruf nach Gießen hat er Professuren in Zürich und Bielefeld vertreten und war Akademischer Rat an der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Ev. Theologie der Universität Hamburg. Er hat in Heidelberg, Berlin und Kiel Evangelische Theologie studiert (Dipl.-Theol. 2000 | Promotion 2006 | Habilitation und Privatdozentur 2015).

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Hermeneutik und dem Dialog der Religionskulturen, der Religionskritik (,Tod Gottes‘) sowie in der Konzeption einer Theologischen Ethik als Kulturtheorie der Endlichkeit, in der die tief in der jüdisch-christlichen Tradition und europäischen Erinnerungskultur verankerte Migrationsgeschichte sowie das normative Konzept der Moderne der Menschenrechte und Menschenwürde eine zentrale Rolle einnehmen.

Philipp David ist Mitherausgeber der Reihen „Arbeiten zur Historischen und Systematischen Theologie“ im LIT-Verlag (Berlin) und „Hermeneutik und Ästhetik“ bei der EVA (Leipzig) sowie Initiator der Evening Lecture on Religion & Culture an der JLU.

Ausgewählte Publikationen zum Themenkreis der Forschungsgruppe

Aufbruch ins Ungewisse. Migration und Integration als Themen theologischer Ethik, in: Evangelische Theologie 77. Jg. (2017) Heft 1, 32–43.

Abschiedlich gestimmt. Ethik der Endlichkeit bei Karl Barth, Karl Heinz Bohrer und Wilhelm Weischedel, in: Hermeneutische Blätter 1/2016: Für immer, 15–31.

Was ist Toleranz?, in: Fundamentalismus und Toleranz, hg. v. Tim Unger, Hannover 2009, 9–27.

Weitere Publikationen

Der Tod Gottes als Lebensgefühl der Moderne, Mohr Siebeck: Tübingen (erscheint 2019)

 „...dass Gott einst sterben würde“ (Martin Luther)  – Reformatorische Testamentsverwaltung nach dem Tode Gottes, in: Michael Moxter (Hg.), Transformationen und Konstellationen reformatorischer Theologie, VWGTh 51, Leipzig 2018, 157–177.

Lichtblick des Friedens. Grundlinien einer sapientialen Theologie der Religionen im Anschluss an Nikolaus von Kues, Berlin 2006.