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Prof. Dr. Heike Greschke

Heike Greschke leitet die Professur für soziologischen Kulturenvergleich und qualitative Sozialforschung an der Technischen Universität Dresden. Zuvor war sie Juniorprofessorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Mediensoziologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Vor ihrem Ruf an die JLU war Heike Greschke Leiterin der Nachwuchsforschergruppe „KlimaWelten“, einem Kooperationsprojekt des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und der Bielefeld Graduate School in History and Sociology.

Heike Greschke hat in Koblenz Sozialpädagogik studiert (Dipl.-Soz.päd. 1995) und nach mehrjähriger Berufstätigkeit (Mädchenhaus Bielefeld e.V.) Soziologie und Sozialanthropologie in Bielefeld und Sevilla studiert. Ihre anschließende Promotion im Graduiertenkolleg „Weltgesellschaft – die Herstellung und Repräsentation von Globalität“ wurde mit dem Dissertationspreis der Universitätsgesellschaft ausgezeichnet. Sie beschäftigt sich mit der Rolle von Kommunikationstechnologien in Migrationsprozessen.

Forschungsschwerpunkte von Heike Greschke sind empirische Analysen migrations- und/oder medienbedingter Transformationsprozesse von Gesellschaft und ihre methodologische Reflexion. In einem DFG-geförderten Projekt untersucht sie derzeit mit ihrem Team die Bedeutung von Kommunikationstechnologien für die langfristige Aufrechterhaltung und Transformation von Eltern-Kind-Beziehungen in transstaatlich organisierten Familien. Sie hat ferner die Online-Plattform migr@com (www.migracom.de) gegründet, die der öffentlichen Darstellung und Erforschung der Rolle von Kommunikationstechnologien in Migrationsgesellschaften dient.

 

Ausgewählte Publikationen zum Themenkreis der Forschungsgruppe

Is There A Home in Cyberspace? The Internet in Migrants’ Everyday Life and the Emergence of Global Communities (Routledge 2012)

Egal, wer Du bist? Kommunikative Praktiken der Zugehörigkeit und Distinktion im medialen Alltag transnationaler Migration. In: Stegbauer, C. (Hg.), Ungleichheit aus kommunikations- und mediensoziologischer Perspektive (VS-Verlag, 2012)

„Mama, bist Du da?“ – Zum prekären Status von Anwesenheit in mediatisierten familialen lebenswelten. In: merzWissenschaft (2015/6) „Medienaneignung und Aufwachsen im ersten Lebensjahrzehnt“, hrsg. von Lange, A./Eggert, S., S. 70-80.

Medien. In: Mecheril, P. (Hg.), Handbuch Migrationspädagogik (Beltz, erscheint im Herbst 2016)